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People
People
Domain:Focus
Date:People:Current members of the Chair of Structural Design:
- Prof. Dr. Jacqueline Pauli
- Dr. Federico Bertagna
- Dr. Lluis Ernique Monzo
- Dr. Ioannis Mirtsopoulos
- Dr. Yasaman Yavaribajestani
- Bartosz Bukowski
- Michele Capelli
- Simon Eisenlohr
- Philine Euler-Rolle
- Ursula Jaray
- Stefan Jos
- Leo Kleine
- Juan Orjuela Sepulveda
- Natalia Pieroni
Former members of the chair:
- Dr. Davide Tanadini
- Linus Schmitz
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Studio Foundations
Studio Foundations
Domain:Teaching
Date:HS25
Organizers:Chair of Structural Design Prof. Dr. Jacqueline Pauli
Keywords:Regenerative Materials
Studio Foundations
Welche Anforderungen stellt der heutige, dynamische Kontext mit seinen vielschichtigen Herausforderungen an künftige Architekt:innen? Eine sich rasant ändernde Welt im Zuge des Klimawandels fordert umweltbewusstes, nachhaltiges Entwerfen und Bauen mehr als je zuvor.
Dieser zunehmenden Komplexität begegnet das Studio Foundations mit einem Kollektiv von acht Professor:innen (Lehrstühlen).
Unsere Lernziele sind:- Erkunden verschiedener Methoden und Werkzeuge des zirkulären, nachhaltigen und einfachen Bauens.
- Selbständiges Arbeiten, kritisches Denken und Reflexion der eigenen Arbeit.
- Kennenlernen und Verstehen eines iterativen Entwurfsprozesses von vielen sich gegenseitig bedingenden Faktoren.
- Verstehen von Stadtstrukturen und Stadtsoziologie. Vertraut werden mit Massstäben, Proportionen und Dimensionen. Erkunden der Wechselwirkung zwischen Bebauung und Umwelt als Ausgangspunkt für den Entwurf.
- Erlangen von Verständnis der wichtigsten Konzepte und historischen Entwicklungen in der architektonischen Typologie und Form und deren Bedeutung. Erlernen von Analysemethoden und der direkten Anwendung der Erkenntnisse im Projekt.
- Erfassen von räumlichen Kategorien und Erkunden, wie Materialität, Dimensionen, Licht und Klang die räumliche Wahrnehmung beeinflussen. Erarbeitung eines materialspezifischen Grundlagenwissens sowie deren Einfluss auf den Raum und die Konstruktion.
- Erfassen der grundlegenden Prinzipien der architektonischen Konstruktion über die verschiedenen Bausysteme, Elemente und Materialien. Der Schwerpunkt liegt auf der Beziehung vom Gebäude mit dem Boden.
- Praktische Arbeit am Modell, im Plan, anhand von Handzeichnungen und Skizzen sowie im Visualisierungsprogramm als Teil des Entwurfsprozesses.
InhaltIm Herbstsemester erkunden wir verschiedene Orte entlang der Limmat; diese reichen von der Innenstadt von Zürich bis in die Agglomeration und unterscheiden sich in der Topografie, Nutzung, Bebauungsstruktur, Besucherfrequenz, Geschichte.
Wir analysieren deren Kontext und setzen unsere Beobachtungen direkt in Bezug zu einer ersten Entwurfsidee für eine Buvette. Das Erkunden von Baumaterialien, deren technischen Eigenschaften, Herstellungsprozesse und Einsatzgebiete, sowie deren Einfluss auf die Raumwirkung, Fügungsprinzipien und Konstruktion inspirieren uns bei der Entwurfsarbeit und beeinflussen den Ausdruck und die Setzung massgeblich. Der Kurs führt die Studierenden in eine breite Palette von analogen und digitalen architektonischen Notationstechniken ein. Dazu gehören das Skizzieren, Zeichnen von Plänen und Schnitten, das Bauen von Arbeitsmodellen, 3D-Druck, Modellieren im CAD, Scannen von Kontexten, Visualisieren von Projekten und Programmieren – Fähigkeiten, die im Atelier vermittelt und durch direkte Anwendung im Entwurf kontextualisiert und geübt werden. Parallel dazu vermittelt „Studio Foundations“ grundlegende Prinzipien der architektonischen Konstruktion, die den Studierenden vom ersten Tag an helfen, Architektur als materielle Praxis zu verstehen.
Studierendenarbeiten HS25 -
Seminar Week "Heavy Metal"
Seminar Week "Heavy Metal"
Domain:Teaching
Date:FS25
Organizers:Chair of Structural Design Prof. Dr. Jacqueline Pauli
Keywords:Seminar Week
Ob im Berufsleben oder im Alltag, wir sind ständig von Materialien umgeben. Dennoch wissen wir oft nicht, woher sie stammen, welche Arbeitsschritte zu ihrer Herstellung notwendig sind und welcher Energieaufwand damit verbunden ist. Im Rahmen dieser Seminarreise möchten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und uns mit den Herstellungsprozessen von Stahl befassen.
Die Seminarreise führt uns zu den östlichen Nachbarn, der Alpenrepublik Österreich, einem der letzten Länder Europas, in dem noch Erz abgebaut wird. Neben der geografischen Nähe zur Schweiz, die eine unkomplizierte Zugreise ermöglicht, wurde in Österreich das «LD-Verfahren» entwickelt, nach dem 72 % der weltweiten Rohstahlproduktion hergestellt werden. Das Verfahren ist nach den österreichischen Stahlwerken Linz (Oberösterreich) und Donawitz (Steiermark) benannt, deren Ingenieure den Prozess entwickelt haben. Diese Stahlwerke werden wir im Rahmen der Seminarreise selbstverständlich besuchen. Wir beginnen mit dem Erzabbau am Erzberg in Eisenerz. (Laut einer Sage fingen Bewohner nahe dem Leopoldsteiner See einen Wassermann. Um seine Freiheit zu erlangen, bot er ihnen „Gold für zehn Jahre, Silber für hundert Jahre oder Eisen für immerdar“ an. Die klugen Eisenerzer sollen sich für letzteres entschieden haben, woraufhin der Wassermann ihnen den Erzberg zeigte.). Am zweiten Tag erhalten wir einen Vortrag von Herrn Prof. Christian Bernhard von der Montanuniversität Leoben, der uns in die Welt der Mineralien und des Eisens einführt. Es folgen Besuche in den Hochöfen und Walzwerken in Donawitz, dem weltweit modernsten Edelstahlwerk in Kapfenberg und als krönender Abschluss der Hauptsitz der Stahlfirma «Voestalpine» in Linz. Dazwischen besuchen wir lokale Museen, darunter die historische Hochofenanlage «Radwerk IV» in Vordernberg.
Damit uns die Hitze der Stahlöfen nicht die Köpfe zum Schmelzen bringt, machen wir in der Mitte der Woche einen Tagesausflug nach Graz. Dort widmen wir uns dem Zusammenhang zwischen der Stahlindustrie und der Architekturszene, insbesondere mit Blick auf die «Grazer Schule», zu der wir einen Vortrag von Herrn Prof. Anselm Wagner hören werden. Darüber hinaus möchten wir nicht unerwähnt lassen, welche sozialen Auswirkungen die Stahlproduktion für die Arbeitenden, Städte und Regionen hatte. Auch hierzu erwartet uns ein Vortrag von Herrn Prof. Bernhard Reismann. Abschließend machen wir einen Stadtrundgang durch Graz, um das Gehörte in der Realität zu erleben. Danach fahren wir mit dem Zug nach Linz.
Die Seminarreise endet am Freitag mit einem Stadtrundgang durch Linz, der sich auf die Beziehung zwischen Industrie und Stadt sowie deren Transformation und Wandel konzentriert. Zum Abschluss hoffen wir, dass noch Zeit für eine echte Linzer Torte bleibt.Ziel der Seminarreise ist es, den Herstellungsprozess von Stahl näherzubringen – vom Rohstoff Erz über die Verarbeitung bis hin zum Endprodukt und dessen Wiederverwendung. Durch das unmittelbare Erleben des Produktionsprozesses und des damit verbundenen Energieaufwands soll ein Bewusstsein für den Energieverbrauch und die Ökobilanz entwickelt werden, um den Baustoff Stahl besser und bewusster wertschätzen zu können.
Informationen:
Die Kosten beinhalten Anreise, Weiterreise, Unterkunft inkl. Frühstück, Bus vor Ort, Führungen, Reader, einige Mittag- und Abendessen; exkl. individuelle Abreise.
Begleitet wird die Seminarwoche von Prof. Jacqueline Pauli. Assistenz: Bartosz Bukowski und Stefan Jos (Organisation)
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Chair of Structural Design
Chair of Structural Design
Domain:Focus
Date:2022-
Organizers:Chair of Structural Design Prof. Dr. Jacqueline Pauli
People:By 2050 at the latest, humanity must manage to step into an ecological age – an age in which it only consumes what is actually available to it, and in which all, absolutely all, material cycles are closed (including those of greenhouse gases). The period, leading up to then, will be marked by a tremendous transition, bringing seemingly enormous challenges, but simultaneously offering a unique opportunity to question everything that is not based on a fundamental physical law of the universe. Like many other things, the way we design, use, and dispose of our buildings will adapt to the new framework conditions. Structural design theory, on the other hand, is based on the basic physical laws of mechanics. From the material, through the construction process, to the building: for centuries, the locally accessible construction material and available artisans with their technical means and skills, in interplay with the local climate conditions, defined how buildings were constructed. Established knowledge of material properties, structural mechanics, and the relationships and interaction between them will remain valid and continue to constitute the backbone of structural design. Ideas, concepts, and utopias for a new generation of load-bearing structures can emerge on this basis.
Professur für Tragwerksentwurf
Prof. Dr. Jacqueline Pauli
Stefano-Franscini-Platz 1
8093 Zürich
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